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Puerto Rico Reiseführer

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Auf der Karibikinsel Puerto Rico findet man nicht nur palmengesäumte Sandstrände, in den schönsten Rottönen flimmernde Sonnenuntergänge, sondern auch eine ausgesprochen konstrastreiche Landschaft. In unserem Reiseführer versuchen wir Ihnen einen möglichst umfassenden Eindruck von der Schönheit der Insel zu verschaffen. Das Landesinnere von Puerto Rico bildet mit dem schroffen Gebirgszug der Cordillera Central vom Atlantik bis zum Karibischen Meer das Rückgrat für bewaldete Hänge, felsige Buchten und tropische Trocken- und Regenwälder. Mit dem über 1300 Meter hohen Cerro de Punta erreicht die hügelige Insellandschaft ihre höchste Erhebung.

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Angenehme Passatwinde mildern das tropische Klima, die Jahresdurchschnittstemperatur von 28 Grad Celsius an den Küsten sinkt in den Hügellagen bis auf angenehm frische 19 Grad Celsius. Die fruchtbare Landschaft und das tropische Klima hat einzigartige Ökosysteme entstehen lassen, Naturschätze, die von der UNESCO zum Weltnaturerbe erhoben wurden und Lebensraum exotischer Tierarten wie dem bemerkenswerten Coquí, einem winzig kleinen Frosch, den die Puertoricaner zu ihrem eigentlichen Nationalsymbol erhoben haben, sind. Von der knapp 9 000 m² großen Fläche der Mutterinsel zusammen mit ihren reizenden, naturbelassenen Nebeninseln sind es 80 km bis zur Küste der Dominikanischen Republik im Westen und 65 km zu den Spanischen Jungferninseln im Osten. In den herrlichen Gewässer rund um die Inseln liegen Korallenriffe und mehrere kleine Eilande mit paradiesischen, von feinstem Korallensand bedeckten Buchten und Stränden. Unser Reiseführer bietet Ihnen hier Informationen zu den Stränden. 

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So bunt und vielfältig wie die Planzen- und Tierwelt ist auch die heutige Kultur der Puertoricaner, die ihre Insel häufig Borinquén – Land des kühnen Herrn – nach dem ursprünglichen Namen der eingeborenen Arawak-Indianer nennen. 1493 entdeckte Christoph Columbus die Insel auf seiner zweiten Fahrt in die Neue Welt und nahm sie für die Spanische Krone in Besitz. Zu dem Zeitpunkt lebten hier ca. 30 000 Taíno-Indianer aus dem Stamm der Arawaken und nach nur wenigen Jahrzehnten der spanischen Kolonialisierung unter der Führung des Gouverneurs Juan Ponce de León war die einheimische indianische Bevölkerung ausgerottet.

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Alle großen europäischen Seevölker des 16. und 17. Jahrhunderts kämpften um die Insel, die zu jener Zeit noch geringe Goldvorkommen und eine strategisch gute Lage im Zentrum des Antillenbogens hatte. Durch den fortifikatorischen Ausbau des großen Hafens von San Juan entstanden großartige, monumentale Festungen, die den spanischen Besitz sichern sollten und noch heute von beeindruckendem Charakter sind. Ende des 19. Jahrhunderts nahmen die Amerikaner die Insel ein und prägen Puerto Rico bis in die Gegenwart. Als Freistaat mit Selbstverwaltung im US-Commonwealth hat jeder Puertoricaner die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Die nationale Währung ist der US-Dollar. Der amerikanische Einfluss bewirkte, dass Puerto Rico unter den Karibikinseln am meisten industrialisiert und mit Abstand am wohlhabendsten ist. Ein Umstand, der eine sehr gute touristische Infrastruktur bewirkt hat.

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Doch je mehr das Land amerikanisiert wird, desto stärker zeigt sich der Stolz der Puertoricaner auf ihre eigene Kultur, die einen einzigartigen Mix aus spanischen, indianischen und afrikanischen, die im 16. Jahrhundert als Sklaven eingeführt wurden, bildet. Entdecken Sie die Schätze der Vergangenheit, die in ihrer Erhabenheit stolz die kommerziellen Neubauten des 20. Jahrhunderts überragen. Historische Kaffeeplantagen, sorgfältig restaurierte Kolonialbauten, ursprüngliche Regenwaldlandschaften, unzählige Freizeitmöglichkeiten wie Wandern, Surfen, Reiten, Tauchen und andere Abenteuer, ein sehr herzliches und dynamisches Volk, Puerto Rico bietet für jeden Reisegeschmack einen vielversprechenden und traumhaften Urlaub. Viel Spaß mit unserem Puerto Rico Reiseführer.

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