Sehenswürdigkeiten in Puerto Rico

Die Sehenswürdigkeiten auf Puerto Rico sind zahlreich und vielfältig – zu den touristischen Attraktionen gehören Museen und Kunstgalerien, Vergnügungsparks, Nationalparks, historische Plätze und Häuser, Festivals und auch Sportveranstaltungen. Die dichteste Anzahl an den hier vorgestellten Sehenswürdigkeiten finden Sie allein in San Juan, dessen Altstadt zusammen mit der Festung La Fortalezza zum UNESCO-Welterbe gezählt wird.

Im 17. Jh. war San Juan von einem wahren Bollwerk an Stadtmauern umgeben und bis heute scheinen die drei stolzen Festungen die koloniale Stadt und den alten Hafen zu bewachen. Das Kastell El Morro und das Kastell San Cristóbal, beide nach europäischen Vorbild erbaut, sind die meistbesuchtesten Sehenswürdigkeiten in San Juan. Sehr gut erhalten und teilweise restauriert, sind die monumentalen Festungen einzigartige, historische Zeugen für den Jahrhunderte andauernden Kampf unter Engländern, Niederländern, Franzosen und Spaniern um die Eroberung der Insel. In einem vierten, kleineren Fort im Stadtteil San Gerónimo aus dem Jahre 1788 ist heute ein Militärmuseum, das alte Waffen, Schiffsmodelle und Uniformen zeigt, untergebracht.

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Unter den zahlreichen Ausstellungsräumen und Kunstgalerien ist die Casa Bacardí von ganz eigener Art. Das Unternehmen Bacardi mit der weltberühmten Rummarke verlegte seinen Hauptsitz nach Puerto Rico und die Casa Bacardi als Produktionsstätte wird regelrecht als Museum geführt, in dem täglich zahlreiche Besucher interaktiv den Herstellungsprozess und auch Kostproben altbekannter aber auch exotisch-differenzierter Rum-Cocktails testen dürfen. Eine ebenso einzigartige Attraktion bildet die Hacienda Buena Vista, eine weitläufig Anlage mit Kaffeeplantagen und Herrenhäusern aus dem 19. Jh., die Sie unter professioneller Führung in die goldene Zeit des Kaffeeanbaus entführt. Die Plantage arbeitete bis in die 50erJahre des vergangenen Jahrhunderts produktiv.

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Das tropische Klima hat auf Puerto Rico eine einzigartige Flora und Fauna entstehen lassen, so dass Sie nicht abreisen sollten, ohne das eine oder andere Naturschutzgebiet besucht zu haben. Der Park El Yunque vereint mehrere Ökosysteme und eine der seltenen Bestände an tropischem Regenwald. Das Biosphärenreservat von Guánica ist mit seinen besonderen Trockenwaldbeständen seit vielen Jahren UNESCO-Naturerbe.

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Um die indianische Urbevölkerung und deren Kultur besser kennenzulernen, sollten Sie einen Besuch im Centro Ceremonial Indígena de Tibes einplanen, das mit der Rekonstruktion eines indianischen Dorfes und vielen anderen historischen Schätzen die Besucher begeistert. Oder sie machen einen Ausflug zur heimlichen Hauptstadt der indigenen Bevölkerung Jayuya, wo noch heute Nachfahren der Taíno-Indianer leben und unvergessliche indianische Feste stattfinden. Abenteurer werden von den unvergleichlichen landschaftlichen Sehenswürdigkeiten wie dem Höhlensystem des Río Camuy oder den Karstschluchten bei Arecibo lange beeindruckt sein.

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Wenn Sie größere Menschenansammlungen meiden möchten – und bei den Top Sehenswürdigkeiten von Puerto Rico ist das leider meist nicht zu vermeiden – dann unternehmen Sie einfach eine landschaftlich reizvolle Fahrt mit dem Auto auf den Nebenstraßen der Insel oder erkunden die historischen Routen wie die Ruta Panorámica, eine Panoramastrecke mitten durch das gebirgige Innenland der Insel. Sie verläuft von Yabucoa im Westen bis nach Mayagüez im Osten der Insel und verfügt über gut ausgeschilderte und zumeist gepflegte Landstraßen.

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Die Ruta führt zum höchstem Berg von Puerto Rico, dem Cerro de Punta, durch zahlreiche dichte Bergwälder und historische, kleine Ortschaften wie Aibonito oder Barranquitas. In den Dörfern des Inselinneren leben die Menschen noch in Einklang mit der Natur, sie bebauen das Land, ernten Kaffee und Zitrusfrüchte und schnitzen Tiere aus Holz. Möchte man die Tour komplett fahren, sollte mindestens eine Übernachtung in einer der auf dem Weg liegenden und günstigen Paradores einplanen.