Strände in Puerto Rico

Als Archipel, einer Gruppe von Inseln in einem großen Gewässer gelegen, rühmt sich Puerto Rico seit langem die atemberaubendsten Strände der Karibik zu haben. Das tropische Klima mit Durchschnittstemperaturen von 28 Grad Celsius, weißer Korallensand, schattenspendende Kokospalmen und spektakuläre Sonnenuntergänge ziehen jährlich Touristen jeden Typs an. Puerto Rico verfügt über Küstenabschnitte, die in alle Interessen passen, von familienorientierten Urlaubern bishin zu begeistertenSchwimmern und Sonnenanbetern, Surfern, Tauchern, Schnorchlern und sonstwie an den verschiedensten Arten von Wassersport interessierten Reisenden.

Mit knapp 435 km an Sandstränden ist es keine Überraschung mehr, das Puerto Rico längst auch international für seine schier endlose Auswahl an unterschiedlichen Küstenlinien bekannt ist. Insgesamt sind fast 248 Strände offiziell von der puertoricanischen Regierung benannt und registriert, die Anzahl der tatsächlich vorhandenen Strände beläuft sich auf ca. 300. 

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Luquillo Beach östlich von San Juan wird gern von lokalen aber auch ausländischen Familien besucht. Ein weniger familienorientierter Strand und sehr beliebt bei alleinreisenden Frauen und Männern ist der Ocean Park Beach in San Juan und ganz besonders die grandiose Strandansammlung von Isla Verde, die direkt östlich an San Juan anschliesst und perfekt dafür ist, im Anschluss an eine Besichtigungstour durch die kolonial geprägte Hauptstadt, an einem der idyllischen Küstenabschnitte ganz in der Nähe zu verweilen. Enthusiastische Schwimmer orientieren sich lieber an der Südküste von Puerto Rico, wo Strände wie die Playa de Ponce oder die einsamen Strände rund um das Cabo Rojo wie Rosado Beach oder Tamarindo Beach von angenehm ruhigen Gewässern geprägt sind.

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Surfer bevorzugen oft die Nordwestküste, wo der raue Atlantik die Wellen hochpeitschen lässt. Insbesondere die Strände von Rincon haben sich in den letzten Jahrzehnten zur internationalen Surfhochburg schlechthin entwickelt. Bekannt als das "Little Malibu" mit herrlichen Sonnenuntergängen fordern Rincons Wellen von einer Höhe bis zu 5 m jeden Surfbegeisterten zur Challenge auf. Aber auch Familien verschlägt es an diesen Ort, wo der Übergang zwischen dem Atlantischen und Karibischen Meer markiert wird. So kommen sie zur Walbeobachtung oder einfach nur um die schönsten Muscheln im Sand der Rincon Bay zu finden.

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Zum Schnorcheln und Tauchen sind die Strände der Tochterinseln von Puerto Rico sehr beliebt. Vor den Küsten erstrecken sich abenteuerliche Korallenriffe wie am Flamenco Beach auf der Insel Culebra oder an der Playa Esperanza auf der Insel Vieques. Beide Strände werden übrigens auch immer wieder unter die ersten fünf schönsten Strände der gesamten Karibik gewählt.

Die Strände von Puerto Rico erscheinen oft unsagbar verträumt und idyllisch, doch sollte man auch vorsichtig sein und auf aktuelle Wetterbedingungen und Strömungen achten. Besonders an der nordwestlichen Küste können schwächere Schwimmer schon mal von den hohen Wellen überrollt werden. Einige der Strände wie der Seven Seas Beach sind wegen ihres Komforts und der Einhaltung von Umweltauflagen mit der Blauen Flagge ausgezeichnet worden.

Für einen entspannten Urlaub gibt es nichts Schöneres als an einem weitläufigen Sandstrand das grosse Strandtuch auszubreiten und den weichen, warmen Sand darunter zu fühlen, den Kopf leger nach hinten zu beugen und dem Zwitschern der Vögel begleitet vom Donnern der Brandung zu lauschen. Für Abwechslung sorgt die atemberaubende Vegetation, in die viele Strände wie Ballena Beach oder auch die Punta Santiago eingebettet sind. Innerhalb eines Naturschutzgebietes bietet es sich hervorragend an, kürzere oder längere Spaziergänge durch den tropischen Regenwald mitsamt seiner bunten Schar an Flora und Fauna zu unternehmen. Geniessen Sie Ihren Urlaub an einem der schönen Strände in Puerto Rico, die weltweit zu den besten überhaupt gehören. Sie bieten Sonne und Spass für Jedermann. Interessant und abenteuerlich ist es auch immer wieder die Küsten der Mutterinsel oder der vielen Nebeninseln mit einem Boot, also von der anderen Seite aus, zu erkunden.